WAR DAS SCHÖN..!

Schon die Vorfahrt bei gutem Wetter war vielversprechend.
Vorfahrt? Wofür? Na, für die
Seniorenausfahrt zur Moorbahn Burgsittensen
33 Kasseburger Senioren machten sich im Urlaubsmonat August morgens um 08.00 Uhr auf die Reise, um eine Sehenswürdigkeit in der Nähe von Sittensen zu erkunden. Der Weg-Zeit-Plan passte. Der Bus kam rechtzeitig an.
Mit der Moorbahn Burgsittensen fuhren wir mitten durch das Tister Bauernmoor. Der Moorbahnführer begeisterte uns mit guten wie witzigen Ausführungen zur Entstehung des Moorbahnvereins, Historie und Geschichte zum damaligen Moorabbau und vieles mehr. Wir erfuhren, welche Pflanzen natürlich zum Moor gehören und welche nicht und wir hatten von einem hohen Aussichtturm einen wunderbaren Blick über weite Teile der Moorlandschaft. Da es im Tister Bauernmoor auch sehr viele Vogelarten (bis zu 220) zu bestaunen gibt, wird dieses Moor auch Vogelmoor genannt. Es war auch erstaunlich, dass eine unserer Mitreisenden genau die Spannweite einer Schnatterganz aufwies, als sie die Arme ausbreitete. Auf dem Rückweg kamen wir dann auch an einer Stelle vorbei, wo eine junge Frau in der Nacht bei Eiseskälte siebenmal im Moor versank und dennoch nicht den Tod fand. Die Aufnahmen für einen Tatortfilm "Die Moorleiche" mussten halt siebenmal wiederholt werden, bis die "Klappe" fiel.

Danach gab es im Landgasthof Oehr ein leckeres Mitttagessen. Je nach Wunsch wurden schmackhafte Schnitzel, Rotbarsch oder Roastbeef mit leckeren Beilagen serviert. Dazu ein kühles Blondes oder auch einfach nur leckeres "Moor"-Wasser und ein Schnäpschen hinterher und mehr als ein halber, wunderschöner Tag war vergangen.

Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang bekamen wir dann noch eine interessante Führung im Handwerksmuseum wie im Heimathaus mit einer bäuerlichen Ausstellung unter dem Dach. Dieses Heimathaus ist ein wirklich imposantes Gebäude und die aus früherer Zeit bäuerlich gekleideten Damen bewirteten uns mit Kaffee und Kuchen. Es gab leckere Himbeerschnitten und Butterkuchen satt. Mein Gegenüber konnte keine Himbeeren vertragen und so erlebte ich das erste Mal im Leben, dass eine Himbeerschnitte auch in oben und unten geteilt werden kann. War das lecker!!

Es war einer meiner schönsten Ausflüge seit Kindertagen.
Aber ganz ehrlich; ohne dem herrlichen Wetter wäre es nicht halb so schön gewesen.
Somit bleibt: An Gottes Segen ist alles gelegen.

Es grüßt und freut sich immer noch

Herbert Kaludzinski
(Mitglied im Kultur- und Sozialausschuss)



Defibrillatoren können Leben retten!

Hier ist er nun angekommen, unser Defibrillator oder auch AED genannt, was eine Kurzform von "automatisierter externer Defibrillator" bedeutet.
Am 5.8.19 fand hierzu eine kurze Einweisung für die Bürgermeisterin, Gemeindevertreter und Mitglieder der Feuerwehr durch Fachpersonal statt. Das Gerät wurde in Betrieb genommen und hängt von nun an, für jeden Hilfe leistenden, am Treppenaufgang des DGHs/ Eingang zur Feuerwehr.
Durch lange Anfahrtswege des Rettungsdienstes auf dem Land, ist es umso wichtiger als Ersthelfer bei Herzstillstand mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung sofort zu beginnen und zusätzlich einen AED nutzen zu können.
Aufgrund einer Sprachsteuerung kann ihn jeder bedienen, was alle Teilnehmer der Ersteinweisung erfahren konnten.
Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten in Kürze hierzu noch einen Info-Flyer.